„Leben lernen mit unseren Möglichkeiten“

Im Haus werden 10 junge Erwachsene mit einer geistigen bzw. psychischen Behinderung rund um die Uhr betreut.350 1text

Ein Großteil der Bewohner ist bereits als Kind im Evangelischen Kinderheim aufgenommen worden und ist im Januar 2006 in den Erwachsenenbereich gewechselt.

Das pädagogische Team steht als Ansprechpartner jeder Zeit zur Verfügung. Es berät und unterstützt bei der individuellen Leistungsmöglichkeit. Kompetente Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht den Bewohnern einen stressfreieren Alltag.

Entsprechend ihren Möglichkeiten werden die jungen Leute durch intensives Training befähigt, ihren Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen.

So betreut wie nötig und so selbstständig wie möglich lautet die Maxime des Hauses.

Alle Bewohner arbeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Handicap.

350 2textNach der Arbeit sind die Dinge des täglichen Lebens zu regeln. Tischdienst, Putz- und Waschdienste, wer kocht, was müssen wir dafür einkaufen?

Die wohnungsähnliche Gruppenstruktur ist eine zusätzliche Motivation für jeden Einzelnen.

In der Freizeit sollen die Bewohner Entspannung und Ausgleich zu ihrem beruflichen Alltag finden und wählen können.

Dem regelmäßig stattfindendem Gruppengespräch kommt eine zentrale Bedeutung zu. Hier werden alle Belange der Gruppe besprochen und Aktivitäten geplant. Jeder Einzelne ist gefragt und darf sich äußern. Die Meinung des Einzelnen ist genau so wichtig wie das Beschreiben der eigenen Befindlichkeit. So werden sowohl Ich- als auch Sozialkompetenz weiter ausgebaut. Wer sich akzeptiert, kann gut zu sich und Anderen sein.

Arbeit und Begleitung von Menschen ist immer Beziehungsarbeit. Die positive Zuwendung zu jedem Einzelnen, seinen Stärken und seinen Schwächen, ist das wichtigste Mittel einer erfolgreichen Arbeit.

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